Archive for the ‘satire’ Category

Rüttgers-Club: Rent a MP oder…

Montag, Februar 22nd, 2010

… wer mit dem Finger auf einen zeigt sollte wissen, dass drei auf einen selbst zeigen.

So unüblich soll es ja nicht sein, dass Parteien sich sponsern lassen. Auch die Parteitage, die Unsummen kosten, müssen finanziert werden. Und ähnliche Ideen wie die CDU NRW haben die anderen Parteien schon längst. Einmalig ist wohl aber, dass man sich Redezeit mit einem Minister(präsidenten) kaufen kann..bzw. konnte. Das hat leicht ein Geschmack von Käuflichkeit. So etwas kann sich nur die FDP leisten, nicht aber eine CDU. Immerhin mit einem “C” im Namen.

Bauernopfer ist natürlich der Generalsekretär Hendrik Wüst – immerhin trägt er in dieser Funktion die Verantwortung und  ist nicht das erste Mal aufgefallen. Aber dass ausgerechnet der Parteichef und MP Rüttgers nichts wusste?! Politikerdemenz oder ist der Mann so blauäugig?

Nichts desto Trotz – da in Düsseldorf sitzen alle im Glashaus. Und sollten mal kleine Brötchen backen. Ungesponsert.

Sponsoring-Affäre: Rüttgers immer stärker unter Beschuss (Focus)

Erziehungshilfe für die SPD

Dienstag, Juli 7th, 2009

Wenn ich in letzter Zeit hier wenig von mir gab - ich habe mich bei den drückenden Temperaturen mehr auf das Religionswatch-Blog konzentriert. Sicher, es gibt da so einiges, was einen da auffällt am Weltgeschehen. Aber die Gedanken dazu fließen so träge wie der Wahlkampf der SPD. Wobei es ja nicht an genitalen Ideen fehlt - die verantwortlichen Personen wirken eher wie eine hyperaktive Kinderbande.

Und da dachte sich wohl einer, hey, ist die Super - Nanni Katharina Saalfrank nicht auch SPD-Mitglied? Jau. Sie ist. Und ist nun engagiert worden, um das Familien-Profil der Partei zu schärfen. Offiziell. INoffiziell soll sie bestimmt Ordnung in die SPD-Führung bringen. Andrea, jetzt aber auf die stille Treppe, Frank Walter, du musst offener sein und einfach mal sagen, was du meinst, Münte, drängel nicht so in den Vordergrund……

Naja, wenn es hilft. Der Generalsekretär heißt ja schon Heil, was die SPD ja sucht. Ein Anfang ist gemacht. Immerhin hat die Super-Nanny die Familienministerin von der Leyen gelobt. Die ist zwar in der CDU, aber führt die erfolgreiche Familienpolitik der SPD weiter…..

Artikel in der “Zeitong”

Nibelungenschatz gefunden?

Mittwoch, April 1st, 2009
Er gilt als eine der schönsten Legenden der deutschen Geschichte, der Nibelungenschatz. Von Hagen nach seinem Mord an Siegfried im Rhein versenkt. Oder in der Donau? Oder….
Das letzte “Oder” scheint zuzutreffen. Nach dem eine stillgelegter Schacht der Zeche Walsum in Duisburg eingestürzt ist bot sich den Arbeitern vor Ort in 500 Meter Tiefe ein denkwürdiger Anblick. Zwanzig altertümliche Truhen waren in einer versteckten Höhle, die durch den Erdrutsch unter Tage freigelegt wurde, gefunden worden.
Flugs wurden Experten in das vermutlich schon seit über 100 Jahre stillgelegte Flöz gerufen, denen es nach dem öffnen der ersten Truhen die Sprache verschlug. “Das dürfte einer der bedeutensten Funde der deutschen Geschichte sein”, so Prof. Dr. Paul Dohm vom Westfälischen Institut für artifizielle Geschichtsforschung in Münster. Die vorgefundenen Münzen sind römischen Ursprung und tragen das Zeichen des Varus. Scheint sich zu bestätigen, dass der Nibelungenschatz wie viele Historiker vermuteten, tatsächlich die Beute des Arminus aus der Varusschlacht sein sollte? Noch zu früh um konkrete Aussagen zu machen, so Prof. Dohm. Zuerst müsse der Schatz geborgen werden und so schnell als möglich augewertet werden, ergänzte seine Assistentin Claudia Popeja. Immerhin eine schöne Überraschung zum Jubiläum der Varusschlacht
Erste offizielle Stellungnahmen werden auf einer Pressekonferenz am heutigen 1. April in der Bibliothek der Duisburger Akademie für zeitgenössische Geschichte, wo der Schatz auch vorläufig gelagert werden soll, erwartet.

Deutsche, kauft nicht bei Juden!

Dienstag, Februar 24th, 2009
Nein, dass ist kein Spruch aus den 30ern, sondern brandaktuell. So sagte Hermann Dierkes, Duisburger Oberbürgermeisterkandidat der Partei Die Linke, am 18. Februar auf einer Veranstaltung seiner Partei in Duisburg-Hamborn:

Jeder kann zum Beispiel durch den Boykott von
israelischen Waren dazu beitragen,
dass der Druck für eine andere Politik
verstärkt wird” (Quelle:
derwesten.de)

Ja, so klingt das, wenn man als Linker in einem inzwischen schon traditionellem Antisemitismus steht. Schon die Terroristen der RAF, die sich selbst ja Links gesehen haben (und auch so von den linken Gruppen/Parteien gesehen wurden)haben mit den Palästinensern paktiert und gegen Israel opportuniert. Wes Brot ich freß’, des Lied ich sing’…. Und auch nicht neu ist der Spruch: der neue Faschismus kommt von Links.
Ob man dem nun zustimmen kann oder nicht: Dierkes erfüllt allem Anschein nach alle Vorgaben. Und seine Partei steht auch hinter ihm. Wie sagte Hendrick Wüst, Generalsekretär der NRW-CDU:

“Die Linke in Nordrhein-Westfalen zeigt immer öfter ihr wahre extremistische Fratze. Jetzt ruft ein führender Politiker der Linkspartei zum Boykott israelischer Waren auf. Das ist purer Antisemitismus. Die Israel-Feindlichkeit der Linken steht der von Rechtsextremisten in nichts nach.”

Zeigt die Linke jetzt wirklich ihre Fratze oder ist Dierkes nur ein verblendeter Einzelfall? Der Rückhalt in seiner Partei weist eher auf eine Parteilinie hin…. Der Duisburger Bundestagsabgeordnete der Linken, Der Duisburger Bundestagsabgeordnete Huseyin-Kenan Aydin setzt sich entschieden gegen die Angriffe auf Dierkes zur Wehr: „Er setzt sich seit Jahrzehnten mutig für soziale Gerechtigkeit, gegen Rassismus und für internationale Solidarität ein.” Wahrscheinlich im Sinne der islamisch-türkischen Gesellschaftsteile. Und da zählt jüdische Gesellschaft wohl nicht so ganz. Oder wie?
Aufregen kann einen das schon - aber irgendwie beruhigend, dass sich die Linken anscheinend selbst entlarven. Ob die anständigen Ex-SPDler sich bald wieder abwenden? Oder sind Menschen wie Dierkes doch bald Persona non Grata.. Quo Vadis, Linkspartei?

Das ging aber schnell

Mittwoch, Februar 11th, 2009
Und überraschend. Oliver Wittke, der rasende NRW-Verkehrsminister, ist dieses nicht mehr. Er ist zurück getreten. Hat zwar gedauert. Aber er ist.
Und das wurde auch Zeit - er ist doch sonst nicht so langsam. MIt 109 in geschlossener Ortschaft - alle Achtung. Das hat ihm den Führerschein gekostet, ein Bußgeld und…seinen Job.
Schön, dass auch Politker, MInister gar, nicht einfach machen könen, was sie wollen. Im Gegensatz zum Normalbürger steht er allerdings schnell am Pranger. Andererseits: Wittke war Schirmherr einer Aktion gegen das Rasen. Glaubwürdig.
Rüttgers , der arbeiterführende Ministerpräsident von NRW, hat auch böse geschimpft mit seinem Hoffnungsträger. Aber gehen lassen wollte er ihn aber nicht. Wittke musste schon selbst drauf kommen, dass er ein Glaubwürdigkeits-Problem hat.

Große Klappe - nichts dahinter

Samstag, Februar 7th, 2009
Im Prinzip beschreibt das eine Eigenheit des Bilderbuch-Ruhris. Natürlich ist das Klischee, aber manchmal… Also, ich wohne im Ruhrgebiet (ja, Moers zählt noch dazu - aber dazu komme ich aus Duisburg.)und mir sind die mehr oder weniger liebenswerten Eigenheiten der Ureinwohner vertraut. Und, obwohl es mit dem Bezug des Beitrags wenig zu tun hat: Ruhrgebiet ist damit auch überall. Prinz Max von und zu Liechtenstein könnte Ruhri sein. Erst groß rumpöbeln und den Finanzminister Deutschlands angreifen - und jetzt, wo die Leute nicht mehr in Luxemburg sparen möchten, kleine Brötchen backen….
Nein, das Ruhrgebiet hat mal wieder den Mund zu voll genommen. Wie ja bekannt hat das Ruhrgebeat die Durchführung der Love-Parade übernommen, weil Berlin kein Bock mehr hatte. Oder so. Und nun haben, obwohl es ja eigentlich zu Zufriedenheit der Beteiligten ablief, schon Bochum und Duisburg abgesagt. Übernommen. Weil Bochum dieses Jahr erst gemerkt hat, dass es keinen Platz für so viele Menschen hat. Wäre nicht so schlimm, wenn sie nicht schon dieses Jahr dran gewesen wären. Fällt also aus. Und ab nach Duisburg 2010. Denkste. Denn Duisburg findet auch keinen Platz und sieht die Durchführung nächstes Jahr gefährdet. Immerhin noch so rechtzeitig, dass Essen übernehmen könnte. So als Kulturhauptstadt-Hauptstadt quasi.
Irgendwie so typisch Ruhrgebiet. Erst großkotzen und dann Schwanz einziehen. Ist es nicht liebenswert? Doch doch….

Ein Migrantenschicksal

Freitag, Januar 30th, 2009
Ja, ich muss ein Bekenntnis ablegen. Sicherlich fällt es schwer, über dieses Trauma zu reden, aber es muss raus. Allein, um den vielen Migranten in diesem Lande einfach auch Mut zu machen. (Und warum erkennt die Autokorrektur das Wort „Migranten“ nicht?)
Die ersten vier Lebensjahre hatte ich einen österreichischen Migrantenhintergrund. Und das Anfang der 60er, als Österreicher in Deutschland nicht mehr so wohl gelitten waren, außer vielleicht Peter Alexander und Udo Jürgens. Vielleicht verspricht man sich von einem Österreicher in Deutschland einfach zu viel.
Nun, es war nicht einfach. Die ersten 2 Jahre sprach ich im Prinzip kein Wort Deutsch, bis auf vielleicht ein paar Phrasen wie „Mama“, „Kacka“ und was man so aufschnappt. Und da kann ich jedem Migranten nur empfehlen: Der Erwerb der deutschen Sprache ist ungemein wichtig. Aus meiner persönlichen Sicht: in meinem ersten Lebensjahr als Österreicher in Deutschland hat mich hier kein Schwein verstanden – nur durch Gestik und Schreien habe ich auf meine Bedürfnisse aufmerksam machen können. Ich denke, dass kommt manch einem bekannt vor….
Nun, auch ohne integrativen Kindergarten oder Sprachkurse habe ich mit vier Jahren die deutsche Sprache einigermaßen beherrscht. Und zwar so gut, dass ich auch ohne Einbürgerungstest die Deutsche Staatsangehörigkeit bekommen habe. Ja, wir Österreicher haben dieses Land aufgebaut. Gut, ein Österreicher hat es ja auch kaputt gemacht. Insofern waren wir in der Pflicht. Und darum war ich Deutscher geworden.
Und so konnte ich meine Herkunft natürlich bei der Einschulung verstecken. Ich sprach Deutsch und hatte mich an die Sitten dieses doch für einen Österreicher fremden Kulturkreises angepasst. Schließlich wollte ich nicht auffallen. Und so hielten mich meine Lehrer und Mitschüler für einen Deutschen. Immerhin hatte ich ja auch einen neuen Nachnamen bekommen, da mein österreichischer Vater wohl der Meinung war, er hätte dieses Land genug befruchtet. Er ist einfach nach Hause gegangen. Auch eine gute Idee, wenn es einem nicht mehr gefällt.
Dafür war es mir gelungen, sogar einen Schulabschluss zu erreichen. Ich dachte, als Migrant müsste ich mir viel mehr Mühe geben als meine deutschen Kameraden – ja, ich bin sogar in die deutsche Bundeswehr gegangen. Das war mir aber dann doch zu unheimlich. Und so habe ich Zivildienst gemacht und deutsche Ärsche sauber gemacht.
Naja, und schlussendlich habe ich sogar eine deutsche Frau geheiratet. Die störte es gar nicht, dass ich einen Migrationshintergrund habe. Weil ich nicht den Eindruck hinterließ, dass ich sie nur heirate um eine ständige Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen. Sondern dass ich ein vollwertiges Mitglied dieser Gesellschaft bin. Ja, sie hat nie gemerkt, dass ich eigentlich Österreicher bin. Und warum? Weil ich so gut Deutsch spreche, mir die Sitten angeeignet habe und mich in die Gesellschaft eingebracht habe. Es hat sich gelohnt. Ja, es war nie einfach. Aber mit ein wenig Mühe und guten Willen…..
Ein schönes Wochenende.

Liebe BUndesregierung

Dienstag, November 18th, 2008
ich weiss, dass ihr jetzt so viel zu tun habt. Da sind die armen Banken, die wir ja unterstützen müssen, und jetzt kommt noch Opel. Und die Autohersteller überhaupt.
Da habt ihr ja als Unterstützung schon die Abschaffung der KFZ-Steuer für die Anschaffung von CO2 arme Autos in Aussicht gestellt. Und das ist so toll, das man mit einem riesigen SUV mit einem Verbauch von 20 Liter Sprit riesig mehr sparen kann als mit der Anschaffung eines sparsamen Kleinwagen mir geringen Verbrauch. Macht ja auch Sinn. So ein großes Auto spart ja dann auch viel mehr an CO2-Ausstoß als so ein Kleinwagen. Wer viel ausgibt kann auch viel sparen, ja so ist dass.
Aber egal, ist ja mein Geld, was ihr da verbrennt, so sinnlos. Und ich dachte mir jetzt, dass ich vielleicht auch partizipieren könnte. Denn schaut mal: ich fahre nur Fahrrad und würde gerne auch die Fahrradindustrie anschieben - Leider fehlen mir bei zwei Kinder die finanziellen Mittel da mal ordentlich zuzuschlagen. Meine beiden Kiddies und ich, wir brauchen bald ein neues Rad. Die Kids, weil sie langsam aus dem Rahmen rauswachsen und ich, weil mein Rad schon viele Jahre auf den Buckel hat. Mein Wunschrad, ein schönes Patria Potsdam, würde in der notwendigen Ausstattung etwa 1400€ kosten, dass der Kinder je 500€.
Jetzt dachte ich mir, wenn wir Autos fahren würden, führen wir bestimmt auch so ein SUV von BMW oder Porsche oder so. Und schau, liebe Regierung, dass wären bei drei Personen etwa 1200 € KFZ-Steuererparnis pro Jahr. Und damit wäre ja schon einiges erreicht. Jetzt nur noch eine Bürgschaft für den Restbetrag und die Fahrradwirtschaft boomt ohne gleichen. Vermute ich mal. Soweit ich weiss, sind sowohl Patria als auch Columbus nur Mittelständler, die nicht an der Börse… Kann das Probleme machen?
Naja, ihr könnt ja noch überlegen. Bis zum Frühjahr. Dann fängt die neue Radsaison an. Und die Bundestagswahl steht vor der Tür….

Sehr geehrter Herr Schäuble,

Donnerstag, November 13th, 2008
vorne weg: ich schreibe im Blocksatz, nicht weil ich die zukünftige Wiederkehr des Blockwarts ironisieren will, sondern weil es einfach besser aussieht. Keine Sorge, Wolfgang. Ich darf doch Wolfgang sagen?!

Nein, ich bin kein böser Mensch. Glaube ich. Aber ich bin mir langsam nicht mehr so sicher. Jetzt, wo man in meine Privatsphäre eindringen kann kommt doch bestimmt vieles ans Tageslicht, was ich ohnehin nicht verheimlicht habe. Und ich dachte schon, es geht keinen etwas an, dass ich nichts zu verbergen habe. Aber wer weiß, was man alles aus dem macht was ich so mach. Dabei will ich ja nur Demokratie und Freiheit verteidigen. Und das willst du (ich darf dich doch dutzen, jetzt, wo du doch so viel über mich wissen wirst) ja auch, habe ich gestern in den Nachrichten gesehen. Ja, da hast du fürchterlich geschimpft, dass dir vorgeworfen wird, du würdest die Freiheit einschränken und so böse Dinge. Aber das du doch dieselbe verteidigst. Jawoll, und wenn du sie halt dafür aushebelst, die Freiheit und so… ja, was muss, dass muss, nicht wahr?

Na ja, und da habe ich mir gedacht, Manfred, habe ich mir gedacht, du hast sich doch so oft über so vielem geäußert, ja kann der Wolfgang denn da womöglich etwas Böses finden? Und ich habe mal darüber nachgedacht. Und das aufgeschrieben. Du findest diese Datei auf meinem C-Laufwerk und Daten/texte/privat/lebenruiniert.doc. Falls der BND besser mit PDF arbeiten kann, sag Bescheid, dann konvertiere ich das entsprechend. Sollte es für Dienstbesprechungen effektiver sein, mit einer Präsentation zu arbeiten: Ich könnte auch eine Powerpoint erstellen. Sag nur Bescheid, ich lege das unter dem gleichen Ordner ab. Man hilft ja wo man kann.

Nun gut, ich kann dir auch hier ein bisschen von mir erzählen. Denn schau mal, ich habe ja einen Link zu den PI-News. Und die sind ja unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Hab eich gehört, besser gelesen. Und wenn ich mir die Kommentare da anschaue, ja, dann kann ich das verstehen. Aber weist du, Wolfgang, ich bin für absolut freie Meinungsäußerung. Selbst, wenn mir die Meinung selber gar nicht passt. Ich bin unheimlich gegen Faschismus jeglicher Art. Auch den von Links. Oder den aus religiöser Motivation. Ja, es gibt faschistische Religionen auf diesem Planeten. Und damit menschenfeindliche. Und da mache ich mir auch Sorgen, weil solche Religionen sich auch in unserem Lande verbreiten. Und mir macht Sorge, dass man, wenn man seine Besorgnis beim Namen nennt, gleich in eine bestimmte Ecke gedrängt wird. Man muss einfach mal ehrlich drüber sprechen. Und darum mache ich das. Obwohl ich die Meinung von PI gar nicht teile. Aber ich mag auch keine PC. Und damit meine ich nicht den Personal-Computer.

Sicher, manchmal könnte der Einruck entstehen, ich würde unsere Politik verachten. Aber nein, lieber Wolfgang, ich verachte sie nicht. Ich verabscheue sie quasi. Quatsch, war ein Witz. Aber verstehst du? Unsere Politik in diesem Lande ist so absurd, dass ich nur mit Sarkasmus, Ironie und manchmal auch Zynismus darauf reagiere. Das klingt manchmal, oder eigentlich auch immer, böser als es wirklich ist. Seit Jahren weise ich darauf hin, dass unsere Wirtschaft, unser Wirtschaftssystem zusammenbrechen wird. Es schein auch logisch. Und nun, da es passiert, habe ich natürlich Sorge, dass man mich dafür verantwortlich macht. Wo ich es doch vorher wusste. Ich schwöre: da sind ganz andere verantwortlich. Echt. Wenn du es nicht glaubst: Schaue doch einfach mal in den PC’s von Ackermann und Co. Da wirst du sicherlich was finden, was mich entlastet.

Und glaube mir, ich liebe unser Land – und alles was ich schreibe und tue mache ich aus Besorgnis über unser Land. Weil ich doch auch möchte, dass alles hier so schön ist und gemütlich. Wirklich. Eigentlich bin ich doch auf deiner Seite. Wirklich.

Und damit erstmal alles Gute, Lieber Wolfgang. Wir sehen uns dann auf meiner Festplatte.
Dein Manfred

(Hoffentlich liest keiner das Geschleime – aber ich muss doch irgendwie meinen Kopf aus der Schlinge kriegen…)